Es hat alles prima geklappt. Ju-Jutsu-Prüfung am 21.5.16

SAM_4441Nach intensiver Vorbereitung war es am 21.5.16 soweit. Insgesamt 8 Prüflinge, davon 2 von der SVP Hamburg, stellten sich der Prüfung. Als Prüferin fungierte Maud Kühl, 3. Dan.

Nach anfänglicher Nervorsität bei einigen Prüflingen lief es dann insgesamt rund. Mit guten Prüfergebnissen konnte die Prüfung abgeschlossen werden.
Den 5. Kyu haben nunmehr:

Dirk Bronnert
Alexander Hochweiß
Akim Rohde
Carlo Bülck (SVP)
Jessica Schmidtke (SVP)

Zum 4. Kyu haben es geschafft:

Oliver Brall
Markus Kukla

Den 3. Kyu hat erreicht:

Ralf Metzner

Glückwunsch an alle Teilnehmer.
S. Sobolewski

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„Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns“ ein Schnupperkurs für Selbstverteidigung

DSC_20160130_0619_01_dr._500x332jpgFrauen können sich wehren.
Unter diesem Titel stand der Schnupperkurs der Ju-Jutsu-Abteilung der TSV-Reinbek.
Der Kurs wurde von Sigi Sobolewski (7. Dan Ju-Jutsu) geleitet.

Was waren die Ziele für die Frauen?
Sigi:
Es ging zunächst einmal darum das Problembewusstsein für Gefahren zu schärfen und sich der eigenen Kräfte bewusst zu werden.
Erst am Schluss dieser Handlungskette sollten dann einfach erlernbare Techniken angeboten werden.

DSC_20160130_0605Für einige Frauen waren bestimmt die Ereignisse zu Silvester ein Kriterium, aber wichtiger schienen alltägliche Situationen, wie unliebsame Mitfahrer in der S-Bahn.

Verteidigungstechniken sind erst die letzte Stufe?

Es geht doch aber darum sich als Frau wehren zu können.
Sigi:
Natürlich müssen Frauen sich wehren. Sie können es ja auch, das haben wir im Kurs festgestellt. Nach und nach wurden sie immer lockerer und stellten fest:
„Sich wehren macht Spaß“ – zumindest im Training.
Mal so richtig mit voller Kraft gegen ein Schlagpolster zu treten und zu spüren, wie viel Kraft man hat, dass stärkt das Selbstbewusstsein.

DSC_20160130_0528Das ist aber auch der erste wichtige Punkt. Selbstbewusst auftreten ohne zu provozieren. Dann natürlich das Umfeld beobachten und auf sein Bauchgefühl hören.
Heldenmut ist da der falsche Ansatz. Auch mal den Blick vom Smartphone nehmen kann verhindern in schwierige Situationen zu kommen.
Lieber einer Situation ausweichen, als in eine tatsächliche Bedrohungslage geraten.

Das sind bis jetzt zwei Stufen, welche gibt es denn noch?
Sigi:
Die Stimme. Man darf das nicht unterschätzen. Die meisten Angreifer sind überrascht wenn sie von einer Frau laut angeschrien werden.
Ein klares „Stopp!!!“ kann das Gegenüber verunsichern und vielleicht werden andere Leute auf einen aufmerksam.

DSC_20160206_0682_v1Soviel zur Theorie, aber gab’s denn auch praktische Übungen?
Sigi:
Natürlich, schließlich muss man ja auch auf die letzte Eskalationsstufe vorbereitet sein. Wichtig ist zunächst ein stabiler Stand.
Dadurch verhindert man das man sich plötzlich auf dem Boden wieder findet. Die einfachste Technik kennt man ja noch aus der Schule.
Ein Schienbeintritt tut höllisch weh und man gewinnt ein paar Sekunden in denen man weglaufen kann.
Auch ein Tritt oder Kniestoß in die Genitalien setzt den Gegner vorübergehend außer Gefecht.
Wir haben das mit Schlagpolstern geübt, damit meine Helfer Andreas und Thomas keinen Schaden nehmen.
Bei einigen Frauen war schon richtig Power dahinter.

Beim zweiten Teil ging es darum Hilfsmittel zu verwenden. Da gibt es ja jetzt einen riesigen Hype um Pfefferspray und Schreckschusspistolen.
Macht das wirklich Sinn?
Sigi:
In meinen Augen sind solche „Hilfsmittel“ nicht wirklich hilfreich.
Zunächst muss man ja auch üben damit umzugehen. Dann muss man sie auch wirklich im Notfall griffbereit haben. Es nützt mir nichts, wenn ich in meiner Handtasche erst nach dem Spray suchen muss.
Schreckschusspistolen sind in sofern sinnlos, da der Angreifer bei Frauen sowieso vermutet, dass es sich nicht um eine scharfe Waffe handelt.
Damit ist dann der Schreckeffekt auch verpufft.

DSC_20160206_0632_v1Und beim Pfefferspray muss man ja auch bedenken, dass es ja man sich damit auch selbst gefährden kann.

Besser sind da Gegenstände, die man sowieso dabei oder sogar griffbereit hat.

Beispielsweise …
Sigi:
Schlüssel, Schirme, Bücher und Zeitschriften.

Zeitschriften?
Sigi:
Ja, eine zusammengerollte Zeitschrift ist ziemlich stabil und kann zur Verstärkung des Schlags verwendet werden.
Und wem einmal ein dickes Buch auf den Kopf gefallen ist, weiss, wie schmerzhaft das ist.
Der Schlüssel eignet sich auch hervorragend zur Verteidigung. Entweder im Bund als Schlag Richtung Gesicht oder als „Stich“-Waffe.

Und wie kam das bei den Teilnehmerinnen an?
Sigi:
Wir haben eine kleine Umfrage gestartet und die meisten fanden den Part mit der Verteidigung mit Hilfe von Alltagsgegenständen am interessantesten.

Was kam den noch als Feedback zurück?
Sigi:
Grundsätzlich fanden alle es wichtig, Situationen durchzuspielen. Auch, dass wir auf Wünsche der Damen eingegangen sind, kam natürlich sehr gut an.
Auch die „Macht der Stimme“ war für die meisten neu. Natürlich fanden es auch alle toll mal richtig zutreten zu können.
Die Atmosphäre im Kurs gefiel den Damen auch sehr gut.

Na dann gibt’s ja bald neue Mitglieder in der Ju-Jutsu-Abteilung.
Sigi:
Tja, die meisten Teilnehmerinnen sind dann doch eher daran interessiert ein Frauen-Selbstverteidigung-Training und kein reguläres Ju-Jutsu-Training zu absolvieren.
Dafür müssten sich aber genug Frauen bei der Geschäftsstelle melden, dann können wir so was auch gerne anbieten.
Nur durch regelmäßiges Training entwickelt man letztendlich die Reflexe, die eine schnelle Reaktion ermöglichen.

Vielen Dank Sigi für das Interview zum Schnuppertraining.

Falls jemand nun Interesse bekommen hat, kann er jederzeit am Dienstag um 20:00 Uhr zum Probetraining vorbei schauen.
Die Ju-Jutsu-Abteilung freut sich über alle neuen Mitglieder.

 

 

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Jahreseröffnungslehrgang Ju-Jutsu im LJC mit Siegmund Sobolewski

IMG_644923.01.16 – TW Am 23.01.2016 fanden sich über 50 Ju-Jutsukas aus  verschiedenen Vereinen Schleswig-Holsteins im LJC-Dojo zusammen, um den Referenten Siegmund „Sigi“ Sobolewski 7.Dan JJ zu erleben.

Das Thema des Lehrgangs war: „Hebel- Verkettungen und Gegentechniken“.  Zum Aufwärmen servierte Sigi mit seinem Uke Thorsten Wießner „Tai Sabaki“, eine Folge von Doppelschrittdrehungen, wobei man als sanfte Überleitung aus dem Kipphandhebel, der vom Tori angesetzt wurde als Uke durch das Übernehmen und alsbaldiges Ausführen nun selbst zum Tori wurde- Kipphandhebel vs. Kipphandhebel. Und schon merkte man, wie schwierig es eigentlich ist, den richtigen Moment abzupassen und den Kipphandhebel als Gegentechnik anzusetzen. Mit dieser Übung erfährt man das Gefühl, wann ein Hebel sitzt und wann man mit einer Gegentechnik einschreiten sollte.

IMG_6575Dann sollten wir versuchen, mit beiden Händen den Unterarm festzuhalten. Der Partner sollte dies durch geschicktes Bewegen verhindern und wir sollten wenigstens mit einer Hand sichern… Ebenso schwierig war es, einen Stock mit zwei Händen festzuhalten, wenn der Meister diesen bewegte.

Anschließend wurde der Uke durch einen Fingerhebel bewegt. Es galt, in keinem Falle die Kontrolle über den Hebel zu verlieren. Schwierig aber machbar war es, den Uke nach einer Rolle flüssig weiter zu kontrollieren und zum aufstehen zu bewegen, OHNE ihm die Finger zu brechen…

Es ging mit viel Spaß und Schweiß zur Sache- schließlich forderte Sigi uns doch auf, uns zu bewegen!

Im Folgenden ging Sigi darauf ein, wie man aus einer vom Uke angesetzten Hebeltechnik zum einen eine prüfungsmäßige Gegentechnik zeigt. Gleichzeitig wies der Meister auf die Schwächen hin und zeigte dann pragmatische, kurze Techniken, die den Technikfluss des Angreifers apruppt stoppen können.

Tori wurde nun im Laufe des Lehrgangs mit einem Kreuzfesselgriff, einem Armstreckhebel über die Schulter konfrontiert. Meist stoppte Sigi den Angriff mit einer harten Atemitechnik, setzte aber auch Würfe und Hebel.

Sigi auf der Matte zu erleben, war wieder ein Fest. Geschafft von der Bewegung und beeindruckt von den Techniken grüßten wir nach vier Stunden ab. Es waren viele bekannte Gesichter auf den Matten zu sehen, sogar einige Großmeister waren dabei. Fazit: gerne wieder!

Nachfolgend noch ein paar Eindrücke vom Lehrgang:

 

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Ju-Jutsu Reinbek: Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns!

logojujutsu-rbk_100x100_transparentGefahren erkennen, vermeiden und sich dagegen zu wehren – all diese Dinge können Frauen beim Ju-Jutsu erlernen. Als Einstieg bietet die Ju-Jutsu-Abteilung der TSV Reinbek gleich zu Jahresbeginn einen Schnupperkurs zur Selbstverteidigung an. Gedacht ist dieser Kurs für weibliche Teilnehmerinnen ab dem 14. Lebensjahr.

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An zwei Samstagen, 30. Januar und 6. Februar, jeweils in der Zeit von 13:00 bis 15:00 Uhr werden im Saal 3 der TSV Halle neben theoretischen Grundlagen einfach erlernbare Techniken vermittelt, mit denen man sich – sofern es notwendig wird – auch effektiv verteidigen kann. Im Anschluss können diese Fähigkeiten in einer der Ju-Jutsu-Gruppen vertieft werden.

Geleitetet wird der Kurs vom Trainer der Ju-Jutsu-Abteilung – Siegmund Sobolewski.

Die Kosten betragen 10 € für Mitglieder, Gäste zahlen 35 €. Mitzubringen sind bequeme sportliche Kleidung und möglichst rutschfeste Socken. Anmeldungen nimmt die TSV Geschäftsstelle ab sofort entgegen.

Turn- und Sportvereinigung Reinbek von 1892 e.V.
Theodor-Storm-Str. 22

21465 Reinbek
info@tsv-reinbek.de
Tel 040-722 18 37
Fax 040-722 86 89

TSV Reinbek Ju-Jutsu

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Frauen wehrten sich erfolgreich. „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns“ – Jetzt auch auf Video

Über den Frauen-Workshop haben wir bereits berichtet. Ergänzend dazu hat sich  Thomas Hess die  Mühe gemacht und hierüber einen Video-Zusammenschnitt erstellt.
Inhaltlich werden einige Schwerpunkte dieses Workshops angerissen  und wichtige Fakten und Strategien wiederholt.

Dieses ist nun unter https://youtu.be/KedXOX_4DDw eingestellt.

S. Sobolewski

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Frauen wehrten sich erfolgreich. „Gewalt gegen Frauen – nicht mit uns“

DSC_20150314_1382Auch in diesem Jahr hat sich die Ju-Jutsu-Abteilung wieder an der Aktion des DOSB beteiligt. Wie in den Vorjahren wurde dieses Angebot wiederum sehr gut angenommen.

Einige Interessentinnen hat leider die Grippewelle erwischt, so dass sie nicht an diesem Workshop teilnehmen konnten. Immerhin konnte der Trainer der Ju-Jutsu-Abteilung, Sigi Sobolewski, doch fast 20 Frauen und Mädchen quer durch alle Altersstufen – begrüßen

Seit mittlerweile 7 Jahren ruft der DOSB zu dieser bundesweiten Aktion auf. Hintergrund ist die erschreckend hohe Zahl von verbalen und körperlichen Übergriffen gegen Frauen und Mädchen. Ziel dieser Aktion ist es, das Selbstbewußtsein der Frauen und Mädchen zu stärken und sie in die Lage zu versetzen, sich ggf. auch mit Verteidigungstechniken durchzusetzen.

„Die beste Verteidigungstechnik ist die, die man nicht anwenden muss“ betonte Sigi Sobolewski. Aufmerksame Beobachtung des Umfeldes um potenzielle Gefährdungssituationen schnell zu erkdennen und selbstbewußtes Auftreten können so manche unangenehme und gefährliche Situation vermeiden helfen.
Hierfür wurden entsprechende Übungen angeboten und mit großem Einsatz durchgespielt.
DSC_20150314_1347Die Teilnehmerinnen probierten dann auch aus, über welche körperlichen Kräfte sie verfügen können – wenn sie wollen. Hier stellten sich dann Andreas Nord und Sigi Sobolewski zur Verfügung. Es wurden einige Situtationen durchgespielt in denen man sich mit einfachen Verteidigungstechiken durchsetzen kann.
Hierbei zeigte sich , dass sich die Teilnehmerinnen von Runde zu Runde konsequenter zur Wehr setzten. Für viele war es eine ganz neue Erfahrung, auch mal das „Zuschlagen“ auszuprobieren und festzustellen, dass sie es können wenn es sein muss.
„Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop“, war das Feedback aus dem Teilnehmerinnen-Kreis.
Eine schöne Bestätigung für die Ju-Jutsu-Abteilung sich auch weiterhin an den Aktionen des DOSB zu beteiligen.

Text: S. Sobolewski
Fotos: Thomas Hess

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Auch mal am Stock gehen.

021Zum 2. Mal hat die Ju-Jutsu-Abteilung ihren
Jahreseröffnungslehrgang durchgeführt. Schwerpunkt des
diesjährigen Lehrgangs war der Einsatz von „Hilfsmitteln“ wie z. B. Spazierstock, Stockschirm usw.

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Sigi Sobolewski zeigte dabei Möglichkeiten der Verteidigung mit

diesen Gegenständen gegen unterschiedliche Angriffe auf

Mit großem Eifer wurden diese Technikabläufe trainiert und

dabei kamen so manch merkwürdige „Verknotungstechniken“

heraus.

Die Auflösung wurde aber schnell mitgeliefert, so dass nach 3

Stunden intensivem Training die Bowlingbahnen auch ohne

Knoten in den Armen belebt werden konnten.

Text u. Fotos: S. Sobolewski

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